Der Student und die Unfallversicherung

Als intelligenter und vorausschauender Student habe ich mich Anfang Studium unfallversichern lassen. Dies bei meiner Krankenkasse.

So weit, so gut. Nun, hatte ich am 1. Dezember 2011 einen Unfall im Handballtraining. Kaputtes Knie. Heisst leicheter Knochenbruch, Miniskusschaden, Kreuzband angerissen. Natürlich war ich froh unfallversichert zu sein. Jetzt aber die Krux.

Im normalfall, sprich wenn der Arbeitgeber dich Unfallversichert, werden die Kosten zu 100% übernommen.
Bei mir (und das sei bei allen Studierenden so http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/artikel/behandlungskosten_franchise-bei-unfall/) werden die Kosten erst übernommen wenn die Franchise ausgeschöpft ist (zum Glück habe ich nur 1500 Franken).
So, das heisst mein kaputtes Knie kostete mich im vergangenen jahr 1500 Franken!
Jetzt gehts weiter.

Da ich nun in Physiotherapeutischer Behandlung bin, fallen natürlich weitere Kosten an. Und die werden der Franchise aus diesem Jahr angerechnet und nich auf das Jahr des Unfalls (http://www.ktipp.ch/beratung/1055807/Folgeschaden_nach_Unfall_Gilt_die_Franchise_von_heute). Sprich der ganze Scheiss kostet einfach mal so 3000 Franken, für einen Studenten!

Und Arbeitslose bekommen den Unfall bezahlt (http://www.bonus.ch/ND/Unfallversicherung-oder-krankenversicherung-kostendeckung-ID201101181H36.aspx)

Also hier das Fazit für alle anderen Studenten.

1. Keinen Unfall machen, das kostet.
2. Dafür sorgen, dass sämtliche Behandlungen möglichst im selben Jahr durchgeführt werden können.
3. Keine Teilnahme an Turnieren und Sportwettkämpfen ab Oktober

Ein herzlichen Dank an Daniel Ritter der mir geholfen hat, das Thema möglichst Fachkundig aufzuarbeiten. (http://www.ritterdaniel.ch)

was läuft falsch im Schweizer Staat?

Lg

Marc Hänggi